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Sechs Förderzusagen im Wert von 500.000 € an die Stadt Neukirchen überreicht

Neukirchen , den 26.01.2017

„Hessen packt’s an: Mit Hilfe des Landes investiert die Stadt Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis) in ihre kommunale Infrastruktur. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat kürzlich sechs Förderzusagen über insgesamt mehr als 500.000 Euro aus dem Kommunal­investitionsprogramm an Bürgermeister Klemens Olbrich übergeben. Die Mittel werden in ers­ter Linie für die energetische Sanierung des Hallenbades und anderer städtischer Gebäude verwendet. Bis zu 20 Prozent des Investitionsvolumens aus dem Landesprogramm können als Pauschalmittel für kleinere Instandhaltungsmaßahmen und Anschaffungen abgerufen werden. Das Kommunale Investitionsprogramm – kurz KIP – vereint Zahlungen des Landes, des Bun­des und einen Anteil der Kommunen.

500.000 Euro für die kommunale Infrastruktur

„In Neukirchen zeigt sich anschaulich, was das Kommunalinvestitionsprogramm leisten kann und soll“, sagte Staatssekretär Weinmeister. Er bedankte sich bei Bürgermeister Olbrich für die schnelle und umfangreiche Anmeldung der Fördermaßnahmen. „Gerade die energetische Sanierung städtischer Gebäude ist eine hervorragende Investition. Sie kommt der Umwelt zugute und entlastet mittelfristig den städtischen Haushalt.“

Folgende Maßnahmen werden aus dem Kommunalen Investitionsprogramm gefördert:

  • Energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Nausis: 99.566 Euro (Bund: 89.609 Euro; Land: 9.957 Euro).
  • Energetische Sanierung des Hallenbades: 260.000 Euro (Bund: 233.766 Euro; Land: 26.234 Euro).
  • Energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Christerode: 5.645 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungsanteil Land: 4.516 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 1.129 Euro).
  • Ersatz des Brückenbauwerks in der Urbachstraße in Neukirchen: 90.000 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungsanteil Land: 72.000 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 18.000 Euro).
  • Sanierung des Verbindungsweges zwischen Hauptstraße und der Teichanlage in Sei­gertshausen: 15.000 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungsanteil Land: 12.000 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 3.000 Euro).
  • Pauschalmittel für Reparaturen an verschiedenen Straßen: 30.161 Euro.

 

Hintergrund:

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.

 

Auf dem Foto sehn Sie von links nach rechts: Bürgermeister Klemens Olbrich, Florian Winter (Stadtverordneter), Margit Stein (Vorsitzende Aquafit), Peter Jöckel (Ortsvorsteher Kernstadt), Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Brigitte Stolz (Vorstand Aquafit) verdeckt Michael Slabon (Bauamtsleiter), Rosalie Bock (Stadträtin), Gerhard George (Ortsvorsteher Seigertshausen), Nicole Mattheis (Ortsvorsteherin Nausis/Wincherode), Herbert Backes (Stadtrat), Markus Diebel (Ortsvorsteher Christerode), Marian Knauff (Hauptamtsleiter), Helmut Reich (Stadtrat), Martin Theune (Stadtverordneter), Gerd Höfer (Erster Stadtrat), Jürgen Lepper (Stadtrat).