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Die Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises informiert

Neukirchen , den 06.08.2020

Das Land hat erneut wichtige Änderungen an Corona-Verordnungen vorgenommen

Mit der vom Land erlassenen Sechzehnten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus wurden unter anderem folgende Neuerungen vorgenommen:

In der 2. Corona-VO (Schule & Ausbildung) gibt es folgende Änderungen, die am 1. August 2020 in Kraft getreten sind:

 

In Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen sind die Empfehlungen des RKI einzuhalten. Die Leitung kann allgemein oder für bestimmte Fallgruppen außerhalb des Unterrichtes das Tragen von Mund-Nasen-Masken anordnen. Schüler, die krankheitsbedingt, wegen ihres Alters oder aufgrund ihrer Entwicklung die Hygienemaßnahmen nicht einhalten können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Der Mindestabstand von 1,5 m sowie die Höchstgruppengröße von 15 entfällt in diesen Einrichtungen.

 

Die Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung wurden ebenfalls zum 1. August 2020 wie folgt geändert:

Die bisherige Beschränkung des Trainings- und Wettkampfbetriebes im Sport entweder nur gemeinsam mit Personen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist, oder kontaktfrei beziehungsweise unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern wird aufgehoben.

 

Für Freizeitaktivitäten, beispielsweise Bowling-und Kegelbahnen sowie Fitnessstudios wird neben einem umfassenden Hygienekonzept die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m gefordert.

Ergänzend zu Wochenmärkten sind Flohmärkte nunmehr ausdrücklich bei den Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen aufgenommen worden.

 

Bei Bildungsangeboten außerhalb von Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 Infektionsschutzgesetz wie beispielsweise in Volkshochschulen, Musik- und Kunstschulen oder nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen, sind die Empfehlungen des RKI einzuhalten, der Mindestabstand entfällt auch hier.

Die aktualisierten Auslegungshinweise sind unter https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht abrufbar.

 

Prämien für Unternehmen, die weiter ausbilden

Bundesprogramm zur Sicherung von Ausbildungsplätzen startet

Pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr starteten am 1. August wesentliche Teile des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern", mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen fördert. Diese Fördermöglichkeiten können auch von ausbildenden Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen genutzt werden.

Unternehmen können pro Ausbildungsvertrag Prämien in Höhe von 2.000 oder 3.000 Euro erhalten.

 

Zudem gibt es Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Betrieb Auszubildende und Ausbilder nicht in Kurzarbeit schickt und Übernahmeprämien an Betriebe, die Auszubildende von insolventen Betrieben übernehmen.

Die Förderanträge können von den Betrieben bei der Agentur für Arbeit Korbach gestellt werden, wenn sich der Firmensitz im Agenturbezirk befindet. Die Antragsunterlagen und weitere Informationen stehen auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

 

„Digital jetzt" – Investitionsförderung für Unternehmen

Ziel des Förderprogramms ist es, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung sowie der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen, um sie langfristig wettbewerbsfähig und zukunftsfest zu machen.

Digital jetzt ist ein Investitionsförderprogramm des Bundes für Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern und startet Anfang September. Einzelunternehmen können bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Hard- und Software sowie die Qualifizierung der Mitarbeitenden beantragen.

Die Förderquoten betragen je nach Unternehmensgröße zwischen 40 und 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Kontakt: ; Telefon: +49 228 3821 2390.

 

Corona-Sonderprogramm für Gaststätten

Das Land Hessen hat angekündigt, dass im Sondervermögen insgesamt 6 Millionen zur Unterstützung von Gaststätten zur Verfügung gestellt werden sollen. Zum einen werden damit kleinere Investitionen unterstützt: Gaststätten können einen Festbetrag von 1.500 Euro beantragen, wenn sie beispielsweise einen neuen Kühlschrank anschaffen müssen. Außerdem sind 2,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Gaststätten fit zu machen bei digitalen Angeboten. Es werden auch Beratung und Unterstützung angeboten, damit Betriebe ihren Internetauftritt verbessern und Online-Buchungssysteme etablieren können.

Der offizielle Start des Programms ist in den nächsten 4 - 8 Wochen geplant. Selbstverständlich werden wir umgehend informieren.

Unabhängig vom Sondervermögen unterstützt das Land Gastronomiebetriebe in ländlichen Regionen, beispielsweise im Rahmen der Förderung für die Ländliche Regionalentwicklung (LEADER).

 

Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder per Mail