Patenschaft Bundeswehr

Patenschaft Bundeswehr

Zivil-militärische Zusammenarbeit besprochen

Auch im 43. Jahr der Patenschaft zwischen der 2. Kompanie des Jägerbataillons I und der Stadt Neukirchen gestaltet sich die Zusammenarbeit lebendig und vielfältig.

Zu einem Arbeitsgespräch fanden sich im Januar 2017 Kompaniechef Hauptmann Nils Temps und der Oberstabsfeldwebel Alexander Trautmann von der 2. Kompanie Jägerbataillon I bei Bürgermeister Klemens Olbrich im Neukirchener Rathaus ein.

Die Verbundenheit zwischen der 2. Kompanie und der Stadt Neukirchen ist die älteste „Patenschaft“ rings um den Bundeswehrstandort Schwarzenborn.

Folgende Arbeitsschwerpunkte des Jahres 2017 wurden erörtert und stehen zur Umsetzung an:

  • die Kirmes 2017 mit entsprechender Beteiligung der Bundeswehr beim Festumzug und mit der Darstellung entsprechender Gerätschaften
  • Beteiligung an der 875-Jahrfeier am 6. August 2017 in Form eines Informationsstandes und der entsprechenden Präsenz durch die Soldatinnen und Soldaten der Patenschaftskompanie
  • Gästeschießen am Mittwoch, dem 16. August 2017. Zu dem inzwischen traditionellen Ereignis werden etwa 50 Personen beteiligt sein.
  • im November 2017 (46. Kalenderwoche) der traditionelle Erbseneintopf-Verkauf zugunsten des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge
  • Beteiligung am Volkstrauertag am 19. November 2017
    • Kranzniederlegung
    • Stellen der Ehrenformation
  • im Dezember 2017 die Weihnachtsfeier der II. Kompanie, welche voraussichtlich am 5. Dezember 2017 stattfinden wird, unter Beteiligung der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Stadt Neukirchen sowie einiger Repräsentanten der Burschenschaft Neukirchen
  • darüber hinaus wird der Kommandeur des Jägerbataillons wieder zu dem traditionellen Arbeitsessen einladen
Von links: Bürgermeister Klemens Olbrich, Kompaniechef Hauptmann Nils Temps und Oberstabsfeldwebel Alexander Trautmann


Jahresplanung 2015 besprochen

Patenschaftskompanie 2./Jägerregiment 1 auch im 41. Jahr aktiv

Zu einem Arbeitsgespräch fanden sich zu Beginn des neuen Jahres Kompaniechef Hauptmann Lennard Schmidt und Stabsfeldwebel Alexander Trautmann von der 2. Kompanie/Jägerregiment 1, Schwarzenborn, bei Bürgermeister Klemens Olbrich im Rathaus ein. Im 41. Jahr der Verbindung zwischen der 2./Jägerregiment 1 und der Stadt Neukirchen, übrigens der ältesten Patenschaft rings um den Bundeswehrstandort Schwarzenborn, wurden die Arbeitsschwerpunkte des Jahres 2015 besprochen. Dazu gehören:

  1. Darstellung des militärischen Auftrages der 2. Kompanie
    Ein Sonderauslandseinsatz ist vorgesehen, allerdings noch nicht politisch mandatiert
  2. Neben dem Besuch der Babiller Pfingstkirmes, dem Marktbrunnenfest wird auch wieder die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2015 geplant. Ebenso wird im Monat November wieder Erbseneintopf der Neukirchener Bevölkerung angeboten, dessen Erlös dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu Gute kommt.
  3. Im Rahmen der politischen Bildung wird auch der Besuch einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung durch die Soldatinnen und Soldaten angestrebt bzw. wird die Absicht geäußert, die Sitzung einer Stadtverordnetenversammlung in Form eines Rollenspiels, methodisch und didaktisch gut vorbereitet, ablaufen zu lassen.

Abschließend betonten die Vertreter der Bundeswehr, Hauptmann Schmidt (rechts)  und Stabsfeldwebel Trautmann (links), gemeinsam mit Bürgermeister Olbrich (Mitte), dass die Patenschaft lebendig und engagiert gestaltet werde.

Abschließend betonten die Vertreter der Bundeswehr, Hauptmann Schmidt (rechts) und Stabsfeldwebel Trautmann (links), gemeinsam mit Bürgermeister Olbrich (Mitte), dass die Patenschaft lebendig und engagiert gestaltet werde.


Deftiges für den guten Zweck Haus- und Straßensammlung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 19.11.2014

Um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge baten am Mittwoch vergangener Woche Soldaten der 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 aus Schwarzenborn bei einer Haus- und Straßensammlung in Neukirchen. Auch der Erlös des Verkaufs von Erbseneintopf aus der Feldküche war dafür bestimmt. Vor dem Rathaus in Neukirchen bot die Patenkompanie den guten Eintopf an. 600 Portionen waren zubereitet worden. Frau Jutta Theune und Herr Fritz Walper kamen extra mit dem Topf vorbei, um sich die Suppe für den Mittagstisch zu holen. Unter der Regie von Oberstabsfeldwebel Oliver Zyskowski und Kompaniechef, Hauptmann Lennard Schmidt, waren etwa acht Soldaten für die Ausgabe zuständig. Für die Straßensammelaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge waren etwa 20 Soldaten im Stadtgebiet von Neukirchen unterwegs. Das Sammlungsergebnis belief sich auf 1.876,30 €.

Von links: Hauptmann Schmidt, Oberstabsfeldwebel Zyskowski, Kompanieangehörige Frau Gennermann, Bürgermeister Olbrich, Frau Theune, Herr Walper.


40-jähriges Bestehen der Patenschaft zwischen der Bundeswehr 2./Jägerregiment 1 und der Stadt Neukirchen


Im Auftrag für Frieden und Freiheit – Rückhalt der Stadt besteht weiter

Die 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 und die Stadt Neukirchen verbindet seit 40 Jahren eine wohl gehegte und gepflegte Patenschaft:Das entsprechende Jubiläum wurde mit einem Kommers am 30.08.2014 gefeiert.

Geprägt war der Festakt am Samstagabend vom Vortrag des ehemaligen Kompaniechefs der „Zweiten“ und heutigem Abteilungsleiter Operation Division im NATO-Hauptquartier in Brüssel, Herrn Generalmajor Josef Blotz. Er war von 1981 bis 1987 im Knüll stationiert: „Das war in meiner bisherigen Dienstzeit die längste Zeit an einem Ort“.

Mit Tränen in den Augen sei er damals gegangen, bis heute bestünden Kontakte und Freundschaften. In Neukirchen habe er nicht nur geheiratet, er habe im Knüll auch beruflich eine zufriedene und erfüllende Zeit erlebt. So war er zunächst Zugführer und anschließend Kompaniechef der heutigen 2. Kompanie.

Als Hauptredner stelle er heraus, dass das Kasernenleben im Vergleich zu heute ein anderes gewesen sei. „Die Hintergrundmelodie ist eine andere“ führte Blotz aus und meinte damit: den kalten Krieg und die Aufgaben der Bundeswehr an der damaligen innerdeutschen Grenze.

Soldatisch habe er in der Kaserne eine Art „Formel 1 Startaufstellung“ mitbekommen.  „Dienstfreude, Motivation, aber auch das Aufgefangen sein im zivilen Umfeld“. Schwarzenborn bezeichnete der Generalmajor Blotz als seine „militärische Wiege“. Aktuell, so hob der Generalmajor hervor, ist er in Brüssel als Operationschef der NATO tätig und u. a. zuständig für Einsätze am Hindukusch, im Kosovo, Ausbildung und Luftverteidigung.

Intensiv beschäftigt ist Blotz z. Zt. mit der Rußland-Ukraine- Krise: „Ich glaube, dass wir jetzt eine Zeit erleben, die eine sicherheitspolitische Zeitenwende bedeutet“. Die Krise erfordere eine Neujustierung des Bündnisses. „Die NATO ist nicht nur eine militärisches Bündnis, sondern auch ein politisches“.

Die Bundeswehr sei daran maßgeblich beteiligt. Dass Selbstverständnis habe sich nicht verändert. Jedoch sei die Armee bzw. die innere Führung geprägt durch die Erfahrungen der Vergangenheit: „Die Armee sieht sich nicht mehr als Staat im Staat, sondern als Teil einer freien demokratischen Gesellschaft“.

Die Bundeswehr sei internationaler geworden, führte der Generalmajor aus. „Wir sind ein Globel Player in Sachen Sicherheitspolitik geworden“. Das UN-Mandat verstehe er als Auftrag für Frieden und Freiheit: „und daran sind auch Soldaten aus Schwarzenborn beteiligt“.

1974 wurde die erste Patenschaft zwischen einer Einheit des Bundeswehrstandortes Schwarzenborn und einer Kommune geschlossen. Federführend waren seinerzeit Bürgermeister Walper und Hauptmann Wermke, Kompaniechef der Ausbildungskompanie 1/5, einen Vorläufer der 2. Kompanie. „Wir wollen die seit 40 Jahren bewährte Verbindung bekräftigen und erneuern“, erklärte der Kompaniechef der 2. Kompanie, Hauptmann Lennard Schmidt

Auch Bürgermeister Klemens Olbrich hob hervor, dass, wie in der Vergangenheit auch, die Patenschaft im Geiste des Mit- und Füreinander fortgeführt werden solle. Vielfältige Formen der Zusammenarbeit prägten das Miteinander im Jahreskreis, so u. a. die Teilnahme am Pfingstfest, die Mitgestaltung des Seniorennachmittags, Kontakte zu Behinderteneinrichtungen, Mitarbeit im Kindergarten, Gästeschießen, Förderung der Vereine.

Bürgermeister Olbrich wörtlich: „…hier wird Partnerschaft gelebt. Die Bundeswehr ist ein Teil von uns. Dies gibt uns Zuversicht und Kraft, so dass wir uns alle den künftigen Herausforderungen stellen werden “. Im Anschluss an die Redebeiträge tauschten Hauptmann Schmidt und Bürgermeister Olbrich die Patenschaftsurkunden aus die folgenden Wortlaut haben:

„In der gemeinsamen Überzeugung, als gleichberechtigte Partner, getragen von gegenseitigem Respekt, Verständnis, Vertrauen, freundschaftlichem Miteinander und 40 Jahre enger Zivil-/Militärischer Zusammenarbeit bekräftigen und erneuern wir, die Stadt Neukirchen und die 2. Kompanie des Jägerregiment 1, unsere bestehende Patenschaft. 1974 – 2014“

Lobende Worte zum 40-jährigen Jubiläum fanden außerdem Oberst Helmut Remus, der ehemalige Hauptmann Wermke, der seinerzeit die Patenschaft mitbegründete sowie die Witwe des ersten Stabsfeldwebels, Frau Helmi Haas. Ihre ehrenvolle Aufgabe bestand darin, den ersten Preis des im August 2014 stattgefundenen Gästeschießens in Form des Pokals zu überreichen.

Am nächsten Tag hat das Jubiläum seine Fortsetzung gefunden in der Fahrzeug- und Geräteschau eingebettet in das Marktbrunnenfest. Wie der Kompaniechef, Lennard Schmid, hierzu erläuterte, waren zu sehen u.a. die gepanzerten Radfahrzeuge „Dingo“ und  „Boxer“. Das Mitfahren war eine absolute Attraktion.

Im Karrieretrack konnten sich die Gäste über die Bundeswehr als Arbeitgeber informieren. Außerdem zeigten Soldaten der 2. Kompanie in einer „Modenschau“ Anzüge und Ausrüstung für die verschiedenen dienstlichen Situationen.

Bürgermeister Olbrich mit einer zweiten Person halten eine Uhrkunde.
Drei Bundeswehr Fahrzeuge stehe auf einem Parkplatz und sind Ausgestellt.


Tag der Umwelt am 01.09.2011

Die 2. Kompanie des Jägerregimentes I am Bundeswehrstandort Schwarzenborn  als Patenschaftskompanie der Stadt Neukirchen hat einen „Tag der Umwelt“ durchgeführt.Sauberkeit und Ordnung spielen in einem Gemeinwesen wie Neukirchen eine wichtige Rolle.

Umso mehr zeigte sich Bürgermeister Olbrich erfreut, dass die Soldaten unserer Patenschaftskompanie 2./Jägerregiment I, Standort Schwarzenborn, die Stadt Neukirchen bei dieser nicht immer einfachen Aufgabe geholfen haben. Die Soldaten wurden am Eingang des Rathauses durch Bürgermeister Olbrich begrüßt und anschließend in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt.

Als Projektleiter waren noch dabei Herr Otto Blau vom „KGV Neukirchen“ und Herr Bernd Bangert von „Pro Neukirchen e.V“. Ein Wanderweg wurde gesäubert und freigeschnitten, ebenso wurden Grünflächen im Stadtzentrum von Unkraut beseitigt.

Bürgermeister Olbrich bedankte sich im Namen der städtischen Gremien bei den Soldaten für ihren Einsatz beim Beseitigen von Unrat und Abfällen im Stadtgebiet sowie entlang des Radweges.

Auf dem Bild sehen wir die Soldaten der Patenschaftskompanie 2./Jägerregiment I mit Bürgermeister Olbrich (Mitte) und den Projektleitern Otto Blau (hinten rechts) und Bernd Bangertj (zweiter von links) bei der Begrüßung vor dem Rathaus.


35 Jahre Patenschaft 2. Kompanie Jägerregiment 1/Stadt Neukirchen

Seit 35 Jahren besteht nunmehr die Patenschaft zwischen der 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 (Bundeswehrstandort Schwarzenborn) und der Stadt Neukirchen. Dies ist damit die erste und älteste Patenschaft einer Einheit der Bundeswehr und einer der Kommunen rings um den Standort Schwarzenborn.

Im Rahmen eines „Familientages“ konnten Hauptmann Ulf Hoffmann, Chef der 2. Kompanie des Jägerregimentes 1, und Hauptfeldwebel Oliver Zyskowski neben den Soldaten der 2. Kompanie auch deren Angehörige zu einem Verabschiedungstreffen auf dem Bundeswehrgelände Schwarzenborn begrüßen.

Anlass der Veranstaltung war der demnächst anstehende Auftrag der 2. Kompanie, in Afghanistan die an die Soldaten gestellten Aufgaben zu erfüllen. Der dienstliche Auftrag wurde den Familienangehörigen an Hand von Informationstafeln, Power-Point Präsentationen sowie der Zurschaustellung der Fahrzeuge, Gerätschaften und der bei dem Einsatz mitgeführten Waffen verdeutlicht.

Bürgermeister Klemens Olbrich verabschiedete die Soldaten, indem er ihnen bescheinigte, für die neue Herausforderung bestens vorbereitet zu sein. Er wünschte Ihnen eine erfolgreiche Durchführung ihres Auftrages, umsichtiges Handeln sowie viel Soldatenglück.

Abschließend äußerte er den Wunsch, dass alle Soldaten gesund heimkehren mögen und überreichte Hauptmann Hoffmann und Hauptfeldwebel Zyskowski ein Schild der Patenstadt Neukirchen als Zeichen der Verbundenheit zur Heimat.  Auf dem Foto ist die Schildübergabe mit Bürgermeister Klemens Olbrich, Hauptmann Ulf Hoffmann und Hauptfeldwebel Oliver Zyskowski (von rechts nach links) zu sehen.

Bürgermeister Olbrich hält mit zwei Soldaten ein Ortsschild ähnliches gelbes Schild mit der Aufschrift "Patengemeinde Neukirchen Schwalm Eder Kreis"


Soldaten der Patenschaftskompanie verkauften „Erbseneintopf“

Auch im November 2008 veranstaltete die 2. Kompanie des Jägerregimentes Schwarzenborn – die Patenschaftskompanie der Stadt Neukirchen – den traditionellen Erbseneintopfverkauf. In diesem Jahr ging sie weg wie „warme Semmeln“. Den Eintopf verkaufte die 2. Kompanie vor dem Neukirchener Rathaus.

750 Portionen (im Vorjahr 550 Portionen) hatte die Kompanie vorbereitet. Neben dem Verkauf organisierten die Soldaten eine Sammlung des „Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge“. Mit Spendendosen zogen sie in Neukirchen von Tür zu Tür. „Wir sind heute mit über 30 Leuten im Einsatz“, erklärte Oberleutnant Torben Meins als amtierender Chef der Kompanie.

Auch der Reinerlös dieser Suppenaktion war für den guten Zweck „Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge“ bestimmt. Mit dabei war auch Hauptfeldwebel (Spieß) Oliver Zyskowski. Insgesamt 3 Stunden lang wurde der Erbseneintopf aus der Feldküche verkauft. Auch dies ist ein gelungenes Beispiel der guten Zusammenarbeit zwischen der Patenschaftskompanie und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neukirchen.

Fabian Keil (2. von links) übergibt Frau Gertrud Lukes die wohlschmeckende Suppe. Bürgermeister Klemens Olbrich (rechts), Hauptfeldwebel Oliver Zyskowski (3. von rechts) und Oberleutnant Torben Meins (4. von rechts) freuen sich mit allen Beteiligten über die gute Resonanz der Aktion.
Von rechts: Oliver Zyskowski, Bürgermeister Klemens Olbrich, Hr. Jäger und Torben Meins haben vor dem Neukirchener Rathaus Stellung bezogen.


Panzergrenadierbataillon 152 wird zum Jägerregiment 1 umbenannt

Aus Anlass des Unterstellungswechsels der Umbenennung des Panzergrenadierbataillons 152 zum Jägerregiment 1 lud der Kommandeur „Division luftbewegliche Operationen“, Herr Generalmajor Carl-Hubertus von Butler die Vertreter des öffentlichen Lebens auf den Exerzierplatz der Bundeswehr Schwarzenborn ein.

Unter den Ehrengästen befand sich unter anderem Regierungspräsident Lutz Klein, der Bundestagsabgeordnete Gerd Höfer, der Landtagsabgeordnete Reinhard Otto sowie 6 amtierende Bürgermeister. Die Aufgaben des neu gebildeten Jägerregimentes 1 im Rahmen der luftmechanisierten Brigade 1 erklärte Generalmajor Carl-Hubertus von Butler.

So ist das neue Regiment auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten im gesamten Aufgabenspektrum der Streitkräfte, auch multinational, einsetzbar. Der Einsatz erfolgt jeweils in engem Verbund mit Transport- und Kampfhubschraubern, also luftgestützt. Als Infanterieverband kämpft es nach den Einsatzgrundsätzen der Jägertruppe und ist besonders zum abgesessenen Kampf in bebautem und schwierigem Gelände und unter klimatisch schwierigen Bedingungen fähig.

Es führt den Kampf gegen reguläre, irreguläre und asymmetrisch kämpfende Kräfte. Das Regiment ist außerdem befähigt zum Nehmen und Halten von Schlüsselgelände und zum Vorausangriff. Dazu muss es auch kurzfristige und kurz befristete Aufträge von 24 bis max. 48 Stunden, im Ausnahmefall zunächst auch ohne Fahrzeuge am Boden, erfüllen können.

Das Jägerregiment 1 muss, so der Generalmajor, durch modulare, flexibel konfigurierbarer Ausstattung eine hohe taktische Beweglichkeit besitzen. Das Regiment hat einen hohen Einsatzbereitschaftsverband zu halten ist zur schnellen Verlegung befähigt. Das Regiment besteht aus 10 Kompanien, davon sind 7 in Schwarzenborn stationiert und 3 in Hammelburg.

Der Generalmajor setzte im Rahmen des Appells als ersten Kommandeur des neu gebildeten Jägerregimentes 1 Herr Oberstleutnant Bernd Clös ein. Herr Clös, Jahrgang 1952, verheiratet, 2 Söhne und 1 Tochter, trat am 1. Oktober 1970 in die Bundeswehr ein.

Nach den Offizierlehrgängen und verschiedenen Verwendungen unter anderem als Bataillonskommandeur des Panzergrenadierbataillons 332 von 1994 – 1998 in Wesendorf war er von 1998 – 2003 Gruppenleiter des Gefechtssimulationszentrums des Heeres in Wildflecken und in den vergangenen 3 Jahren bis 2006 Heeresverbindungsoffizier der United States Military Academy in Westpoint, USA.

Panzergrenadierbataillon 152 wird zum Jägerregiment 1 umbenannt. Ranghohe Personen der Bundeswehr und der Bürgermeister Olbrich stehen in einem leichten Kreis. Sie schauen in Richtung Kamera.


Patenschaft bekräftigt durch die Umstrukturierung des Bundeswehrstandortes Schwarzenborn
- Veränderung von einem Panzergrenadierbataillon zum Jägerregiment 1 -

Durch die Umstrukturierung war es erforderlich, die bestehende Patenschaft zwischen der 2. Kompanie des Jägerregiments 1 und der Stadt Neukirchen zu erneuern.

Seit 32 Jahren besteht die Verbindung zwischen den Soldaten des Bundeswehrstandortes Schwarzenborn, hier: der 2. Kompanie, und der Stadt Neukirchen. Vor über 32 Jahren wurde in einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung, exakt am 14. September 1974, die Patenschaft feierlich besiegelt und die Patenschaftsurkunden unterzeichnet und gegenseitig ausgetauscht.

In einem erneuten Festakt am 19. September 2006 konnten Hauptmann Robert Thiele von dem 2. Jägerregiment 1 und Bürgermeister Klemens Olbrich die 32jährige Patenschaft zwischen dem 2. Jägerregiment 1 und der Stadt Neukirchen erneuern und bekräftigen.

In den Grußworten des Oberstleutnant Berger, Stadtverordnetenvorsteher Helmut Reich, Hauptmann Thiele und Bürgermeister Olbrich kam zum Ausdruck, dass wie in der Vergangenheit auch, die Freundschaft im Geiste des Mit- und Füreinander fortgeführt werden solle.

Vielfältige Formen der Zusammenarbeit prägen das Miteinander im Jahreskreis, so unter anderem die Teilnahme am Pfingstfest, die Mitgestaltung des Seniorennachmittags, Kontakte zu Behinderteneinrichtungen, die Mitarbeit im Kindergarten, Tage der offenen Tür, Förderung der Vereine, etc. Viele Freundschaften seien geschlossen worden, Familien wurden gegründet und Wohnungen in Neukirchen bezogen.

Viele Neukirchener identifizieren sich mit den Aufgaben der Bundeswehr, die in den letzten Jahrzehnten sehr große Veränderungen erfahren hätten. Trotz des Wechsels von Führungspersonal und Mannschaften habe es mit der Patenschaft immer hervorragend geklappt. „Hier werde Partnerschaft gelebt.

Die Bundeswehr ist ein Teil von uns. Dies gibt uns Zuversicht und Kraft den zukünftigen Herausforderungen entgegenzutreten“, so Hauptmann Thiele und Bürgermeister Olbrich übereinstimmend. Im Anschluss tauschten sie die Patenschaftsurkunden aus, die folgenden Wortlaut haben:

“In der gemeinsamen Überzeugung, als gleichberechtigte Partner, durch die Ausbildungskompanie 1/5 gegründet, getragen von gegenseitigem Respekt und sichtbarem harmonischen Miteinander, auch in Zukunft die Integration von Staatsbürgern in Uniform, von der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 152 bekräftigt, aktiv zu fördern und zu Vertrauen und Freundschaft beizutragen, bestätigen und erneuen die Stadt Neukirchen und die 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 ihre bestehende Patenschaft.1974 – 2006“

In einem erneuten Festakt am 19. September 2006 konnten Hauptmann Robert Thiele von dem 2. Jägerregiment 1 und Bürgermeister Klemens Olbrich die 32jährige Patenschaft zwischen dem 2. Jägerregiment 1 und der Stadt Neukirchen erneuern und bekräftigen. Die beiden geben sich in der Mitte des Bildes die Hand und um sie herum stehen noch Soldaten.


Stabsfeldwebel Harald Roth übergibt Dienstgeschäfte

Nach über 9 Jahren als „Spieß“ der 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 am Bundeswehrstandort Schwarzenborn übergab vor wenigen Tagen Stabsfeldwebel Harald Roth, Asterode, seine Dienstgeschäfte an Stabsfeldwebel  Hans-Jürgen Rieger, Bebra.

Im Rahmen eines Appells konnte Kompaniechef Hauptmann Robert Thiele den entsprechenden Wechsel vornehmen. Die bisherige Dienstzeit wurde in einer frei gehaltenen Rede von Oberstleutnant Berger, stv. Kommandeur des Jägerregimentes 1, ausführlich gewürdigt.

Er erkannte an die besonderen Fähigkeiten des Stabsfeldwebels Harald Roth, der insbesondere bei den Auslandseinsätzen in Afghanistan und Kosovo seine Erfahrung, seine Kameradschaft, seine fachliche Kenntnis unter Beweis stellen konnte. Er schilderte auch den Wechsel der Aufgaben eines Kompaniefeldwebels der immer mehr gezwungen sei, administrative Aufgaben gewissenhaft auszuführen.

Stabsfeldwebel Harald Roth wird neuer Kompaniefeldwebel der 10. Kompanie Jägerregiment 1. Stabsfeldwebel Hans-Jürgen Rieger wird für die 2./Jägerregiment 1 der neue Ansprechpartner der Stadt Neukirchen sein, die erst vor wenigen Tagen die Patenschaft zwischen der 2./Jägerregiment 1 und der Stadt Neukirchen bekräftigt hat.

Viele Soldaten der Bundeswehr stehe in drei Reihen bei der Übergabe der Dienstgeschäfte.


Erbseneintopfverkauf vor dem Rathaus in Neukirchen (2006)

Im Vorfeld des Volkstrauertages 2006 fand vor dem Rathaus Neukirchen der diesjährige Erbseneintopfverkauf statt. Die Soldaten der Neukirchener Patenschaftskompanie, die 2. des 1. Jägerregimentes Schwarzenborn, teilten gegen Entgelt die entsprechenden Portionen an die Bevölkerung Neukirchens aus.

Der Erlös dieser Aktion in Höhe von 1.330,84 € kommt dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu Gute, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Kriegsgräber der gefallenen deutschen Soldaten zu pflegen. Auf dem Bild sehen Sie bei der Essensausgabe Bürgermeister Klemens Olbrich, Hauptfeldwebel Hans-Jürgen Rieger sowie weitere Bundeswehrkameraden.

Auch dies stellt wieder ein gelungenes Zeichen der Verbindung zwischen der 2. Kompanie des Jägerregimentes 1 und der Stadt Neukirchen dar.

Auf dem Bild sehen Sie bei der Essensausgabe (Erbsensuppe), Bürgermeister Klemens Olbrich, Hauptfeldwebel Hans-Jürgen Rieger sowie weitere Bundeswehrkameraden.