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Der Naturpark Knüll wird auf Bundesebene ausgezeichnet für sein Engagement für die biologische Vielfalt
Gemeinsam mit neun Städten und Gemeinden engagiert sich der Naturpark Knüll für mehr Naturvielfalt auf den kommunalen Grünflächen. Dieses Engagement wurde durch das „Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt“ als „Naturschutzprojekt des Jahres“ auf Bundesebene ausgezeichnet.
„Ökologisches Grünflächenmanagement in den Siedlungsgebieten des Naturparks Knüll“, so der lange Titel des Projekts, das Bauhofmitarbeitende in Austausch bringt, Wissen zur Förderung der biologischen Vielfalt vermittelt, das Engagement dafür stärkt und ganz konkret Flächen in den Orten umgestaltet. Alle teilenehmenden Städte und Gemeinden – konkret sind das Alheim, Frielendorf, Homberg (Efze), Neuenstein, Neukirchen, Niederaula, Oberaula, Ottrau und Schwarzenborn – haben Grünflächenstrategien mit praktischen Maßnahmenplänen entwickelt und in den Gremien beschlossen. Mehr Artenvielfalt auf den innerörtlichen Grünflächen ist also erklärter politischer Wille.
Wenn es um Blühvielfalt in den Orten geht, geht es auch um die Gärten und Balkone der Menschen, die in den Orten leben. Aus diesem Grund sind Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen weitere wichtige Projektbausteine. Ein Beispiel ist die Gartenmesse, die im März in Homberg (Efze) stattfand. Dort zeigten Naturpark Knüll, Evangelisches Forum Schwalm-Eder, die Stadt Homberg, NABU und BUND mit vielen weiteren Akteuren, wie naturnahe Gartengestaltung, Artenvielfalt und Klimaschutz möglich sind. Weiterhin wurden Vorträge organisiert, eine Social Media Kampagne durchgeführt, die Internetseiten mit Informationen bestückt und ein Flyer herausgegeben. Auch eine Veranstaltung zur Gestaltung von Schulhöfen fand statt.
Das Projekt zeigt, dass über den Zusammenschluss dieser zum Teil sehr kleinen Kommunen über den Naturpark ermöglicht wird, dass sich auch personell und finanziell schlanke Verwaltungen strategisch im ökologischen Grünflächenmangement aufstellen und engagieren. „Das ökologische Grünflächenmanagement ist ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit in unserer kleinen Stadt. Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, und mein besonderer Dank gilt den Bauhofmitarbeitern, die dieses Konzept schnell und mit großem Engagement in die Praxis umgesetzt haben, sowie Projektleiterin Frau Buschbeck vom Naturpark Knüll“, sagt der Bürgermeister der Stadt Schwarzenborn Jürgen Liebermann.
Das Projekt ist Teil der Bundesinitiative Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz und wird zu 80 % von der KfW-Bank mit Mitteln für den natürlichen Klimaschutz in Kommunen gefördert.
Alle zwei Jahre vergibt das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ den Titel „Naturschutzprojekt des Jahres“ unter seinen Mitgliedskommunen. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von aktuell 437 Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich für die biologische Vielfalt einsetzen. Auf der Internetseite des Bündnisses www.kommbio.de finden sich zahlreiche Praxisbeispiele, wie Kommunen die biologische Vielfalt fördern können. Darüber hinaus steht allen Bündnismitgliedern ein exklusives Forum zum fachlichen Austausch zur Verfügung. Die Auszeichnung fand im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Bündnisses in Kassel statt.
BU: Gemeinsam mit neun Städten und Gemeinden wurde der Naturpark Knüll für sein ökologisches Grünflächenmanagement ausgezeichnet. (V.l.n.r.) Robert Spreter, Geschäftsführer Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt; Ernst Rieger, Rieger-Hofmann GmbH; Jürgen Liebermann, Bürgermeister der Stadt Schwarzenborn; Janica Buschbeck, Projektleiterin Naturpark Knüll, Katrin Anders, Geschäftsführerin Naturpark Knüll; Andreas Heil, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit © Kommbio
Für Rückfragen steht Ihnen auch zur Verfügung:
Kommunen für biologische Vielfalt e.V.
Robert Spreter, Geschäftsführer
Tel.: 07732 999536-4 | E-Mail: spreter@kommbio.de
