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Landkreis stärkt duale Ausbildung im ländlichen Raum
Mit zwei neuen Ausbildungsberufen wird nun zukünftig die berufliche Bildung im ländlichen Raum gezielt gestärkt und an den Bedarf der regionalen Wirtschaft angepasst.
Erweiterung des Bildungsangebots
An der Radko Stöckl Schule (RSS) werden künftig die Ausbildungsberufe Kunststoff und Kautschuktechnologe/-technologin in den Fachrichtungen Formteile, Halbzeuge sowie Compound und Masterbatchherstellung sowie der Beruf Maschinen und Anlagenführer/-in mit dem Schwerpunkt Metall und Kunststofftechnik unterrichtet. Diese Ausbildungsangebote sind für die regional ansässigen Unternehmen von zentraler Bedeutung und eröffnen jungen Menschen attraktive berufliche Perspektiven in zukunftsorientierten Branchen.
Austausch mit Betrieben zur dualen Ausbildung
Kürzlich trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe mit Schulleiter Markus Gille, von der RSS, dem Schulträger, vertreten durch den Fachbereichsleiter Mike Stämmler und Vertretern des Staatlichen Schulamtes Fritzlar zu einem Austausch über die duale Ausbildung in diesen Berufen. Der Landkreis als Schulträger dankte den Unternehmen ausdrücklich für ihr Engagement und betonte, dass der Schwalm-Eder-Kreis mit der Einrichtung der neuen Fachklassen ein klares Signal setze: Der Landkreis unterstütze die Betriebe und Auszubildenden ganz bewusst – auch durch solche Maßnahmen. Nur gemeinsam könne man dem Mangel an Fachkräften wirksam begegnen.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem Schulträger und dem Staatlichen Schulamt war ausgesprochen gut und von Beginn an zielgerichtet. Für dieses engagierte, gemein-same Wirken im gesamten Prozess möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, so Land-rat Winfried Becker.
Stärkung der Region durch wohnortnahe Ausbildung
Die Einrichtung der neuen Fachklassen erleichtert Auszubildenden den Zugang zur beruflichen Bildung zukünftig erheblich, weil die Beschulung nun wohnortnah erfolgt. Die räumliche Nähe zu den ausbildenden Betrieben ermöglicht eine engere Verzahnung von schulischer Theorie und betrieblicher Praxis, und für die Unternehmen entfallen lange Fahrtwege zu weit entfernten Berufsschulen, was die Organisation der Ausbildung spürbar erleichtert. Diese verbesserten Rahmenbedingungen schaffen zudem Anreize für Betriebe, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Insgesamt wird der ländliche Raum als Ausbildungs- und Arbeitsstandort nachhaltig gestärkt und die regionale Wirtschaft bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfs unterstützt.
Zum Termin in der RSS waren auch die Mitglieder des Landtages Günter Rudolph – SPD, Dominik Leyh – CDU und Christoph Sippel anwesend. Alle drei zeigten sich sehr zufrieden mit den neu hinzugewonnenen Ausbildungsberufen und der zukünftigen Ausbildung an der RSS in Melsungen.
Einen Überblick über die Lerninhalte in der Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnik gab Benjamin Koch der als Mitarbeiter bei B.Braun einen praxisorientierten Exkurs der Anwendungsbereiche vorstellte.
„Die Ansiedlung des Fachklassenstandorts für die Ausbildung der Kunststoff- und Kautschuktechnologinnen und -technologen in den entsprechenden Fachrichtungen in Melsungen an der Radko-Stöckl-Schule zeigt, dass die Stärkung des ländlichen Raums gelingt, wenn alle Partnerinnen und Partner der dualen Ausbildung eng zusammenwirken. Dafür bin ich sehr dankbar. Für den Schulstandort Melsungen bedeutet dies einen erheblichen Zugewinn: Künftig kann dieser anspruchsvolle Ausbildungsberuf in der Region beschult werden. Im Rahmen einer bewährten und engen Lernortkooperation steht die Radko-Stöckl-Schule den Auszubildenden dabei als starke Partnerin zur Seite“, so Sebastian Jacob – Vertreter des Staatlichen Schulamtes in Fritzlar.
"Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt, dem Hessischen Kultusministerium sowie unseren Partnerinnen und Partnern aus der ausbildenden Wirtschaft war während des gesamten Prozesses außerordentlich konstruktiv und von dem gemeinsamen Ziel geprägt, die berufliche Bildung in unserer Region nachhaltig zu stärken. Als berufliche Schule verstehen wir uns als aktiver Bildungsdienstleister, der die positive Entwicklung des regionalen Wirtschaftsstandortes engagiert mitgestaltet. Der Zuschlag für den neuen Fachstufenstandort ist daher ein sehr starkes Signal für die Region, für unsere Unternehmen im Schwalm-Eder-Kreis, für die Radko-Stöckl-Schule und vor allem für die jungen Menschen", Markus Gille – Schulleiter der Radko Stöckl Schule.
